Die Stiftung

Für viele Umweltschutzvorhaben braucht man einen langen Atem. Gemeinnützige Vereine wie Greenpeace sind aber verpflichtet, ihre Zuwendungen zeitnah, das heißt innerhalb von höchstens zwei Jahren, auszugeben. Sie dürfen Gelder nicht auf Dauer anlegen. Deshalb hat der Greenpeace e.V. in Deutschland 1999 beschlossen, zusätzlich eine gemeinnützige Stiftung zu errichten.

Die Besonderheit von Stiftungen: Sie sind auf ewig angelegt. Das bedeutet einerseits, dass das Stiftungskapital auf Dauer erhalten werden muss, und andererseits, dass der einmal bestimmte Stiftungszweck nicht mehr geändert werden darf. Die Finanzierung der gemeinnützigen Arbeit erfolgt durch die Erträge des Stiftungskapitals und durch Spenden. Mit der Stiftung erfüllte sich auch der Wunsch vieler Greenpeace-Förderer, den Umweltschutz langfristig zu unterstützen.